Vorteile von einem StatikmischerEin Statikmischer hat gegenüber der konventionellen Mischtechnik erhebliche Vorteile. Es gibt keine beweglichen Teile, die Wartungsarbeiten verursachen und bei Verschleiß ausgewechselt werden müssen. Der Antrieb erfolgt mittels Vakuumtechnik über spezielle Pumpen, die das zu mischende Gut in Bewegung bringen. Diese Antriebstechnik liegt außerhalb der Mischbehälter und kommt nicht direkt mit dem Mischgut in Berührung, was vor allem bei Lebensmitteln von Vorteil ist. Die Mischung erfolgt in Röhrensystemen. Diese können unterschiedliche Querschnitte haben und sich in verschiedenen Weisen und an mehreren Stellen kreuzen. Dadurch ist das System äußerst flexibel. Es können auch kurzfristig, während des Produktionsprozesses, Mengenverhältnisse verändert oder weitere Substanzen neu zugemischt werden. Dies geschieht in der laufenden Produktion, ohne dass der Betrieb unterbrochen werden muss. Ein Abstoppen der Mischbewegung, die Öffnung von Behältern, die Einfüllung neuer Komponenten, alles notwendig bei einem konventionellen Mischer, all das kann hier entfallen. Darüber hinaus kann in einem Statikmischer eine völlig hygienische und sogar keimfreie Verarbeitung der Produkte erfolgen. Besonders in der Lebensmittelindustrie und noch mehr in der Pharmazie ist dies von Bedeutung. Das System ist in sich geschlossen. Offene Bereiche wie in mechanischen Mischern gibt es nicht. Bei letzteren sind es insbesondere die Nahtstellen zwischen den einzelnen beweglichen Maschinenteilen, die zu hygienischen Problemzonen werden können. Darüber muss man sich bei einem Statikmischer keine Gedanken machen. Schließlich werden die einzelnen Komponenten sehr schonend miteinander vermischt. Das Rühren mittels mechanischer Komponenten oder das Rütteln in beweglichen Kammern entfällt. Die zu mischenden Substanzen strömen nahezu reibungsfrei durch glatte Röhrensysteme. Die Vakuumtechnik, die diese Strömungen erzeugt, macht eine derart schonende Verarbeitung möglich und bewirkt den technischen Vorsprung dieser Mischtechnik. Autorin: Sandra Müller weitere Artikel aus der Kategorie Wirtschaft-und-Industrie |
