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Gefahrenquelle Schulsportwoche



Viele Eltern machen sich übertriebene Sorgen um ihre Kinder. Schon wenn diese in einer sicheren Umgebung unterwegs sind, malen sie sich die schlimmsten Szenarien aus und rechnen ständig mit dem Schlimmsten.

Eine noch viel schlimmere Strapaze für ihre Nerven, ist die Teilnahme ihrer Kinder an gefährlichen Unternehmungen, wie Rafting oder Canyoning. Wie dies aber fast immer der Fall ist, was den Eltern missfällt, gefällt den Kindern, sind Canyoning und Rafting äußerst beliebte Sportarten auf der Schulsportwoche.

Nicht nur, aber bestimmt auch weil die Eltern dagegen sind, wählen die Kinder mit Vorliebe diese Sportarten, während die Eltern zu Hause vor Angst und Sorge fast verrückt werden.

Die Kinder lieben die Schnelligkeit, die Action und das Adrenalin. Kinder machen sich viel weniger Gedanken darum, was passieren könnte. Sie sind bedeutend mutiger als die meisten erwachsenen Menschen und gehen viel unbedarfter an neue Herausforderungen heran. Kinder denken nicht darüber nach, dass sie einer bestimmten Anforderung nicht gewachsen sein könnten. Sie probieren es einfach aus.

Vielen Erwachsenen würde es wahrscheinlich gut tun, sich an den Kindern zu orientieren. Die Bedenken, die Ängste und die Befürchtungen über Bord zu werfen, es einfach zu versuchen und Spaß daran zu haben. Gerade Eltern neigen dazu, hinter jeder Ecke eine Gefahr zu vermuten. Vielleicht sollten sie einfach selber einmal am Rafting oder am Canyoning teilnehmen.

Schnell würde ihnen klar werden, dass die Veranstalter auf die Sicherheit der Teilnehmer größten Wert legen. Schutzvorkehrungen wie Helme und Schwimmwesten schützen sowohl Kinder, als auch Erwachsene vor Verletzungen und das Risiko, sich wirklich ernsthaft zu verletzen ist nicht sehr hoch.

Außerdem würden die Erwachsenen sehr schnell merken, wie hoch der Spaßfaktor beim Rafting und Canyoning ist. Sie würden sich entspannen, die Natur und den Sport genießen und vielleicht bei der nächsten Schulsportwoche ihren Kindern, viel entspannter viel Spaß wünschen können und sie ziehen lassen können.

Autorin: Angelika Freudenthaler