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Artikelverzeichnis Finanzen Was man über Ratenkredite wissen sollte

Was man über Ratenkredite wissen sollte



Und er läuft und läuft und läuft … was damals in einem Werbespot für den VW Käfer galt beschreibt auch die anhaltende Popularität von Ratenkrediten. Immer noch ist diese Finanzierungsvariante ungebrochen beliebt wenn es darum mittelgroße Anschaffungen zu finanzieren. Die Bonitätsabfrage geht unkompliziert vonstatten, denn ein aktueller Gehaltsnachweis und eine Schufa Auskunft stellen die Eckpfeiler der Bonitätschecks dar. Möchte man um eine Baufinanzierung ansuchen und benötigt eine Hypothek so muss zusätzlich per Grundschuld abgesichert werden. Dies fällt bei klassischen Ratenkrediten weg, da die so genannte Sicherungsübereignung für die Besicherung des Kredites maßgeblich ist. Wird von einer Sicherungsübereignung gesprochen, dann ist damit nichts anderes gemeint, als das jene Sache welche durch den Ratenkredit finanziert werden soll zur Besicherung der Finanzierung herangezogen wird. Deswegen ist es auch üblich, dass formal im Kreditvertrag festgeschrieben wird, dass das finanzierte Gut erst dann vollständig in den Besitz des Kreditnehmers übergeht wenn alle Raten (plus Kreditzinsen) vollständig bezahlt sind. Daher wird zumeist noch der Abschluss einer Restschuldversicherung zwischen Kreditnehmer und Kreditgeber vereinbart, damit der Kreditor für den Fall abgesichert ist, dass der Debitor das finanzierte Gut noch vor der vollkommenen Abzahlung des Kredites unzulässigerweise veräußert.

Häufig wird natürlich bei Ratenkrediten die Frage gestellt bei welchem Anbieter man denn die Finanzierung abschließen sollte. Oftmals wird die Höhe des Kreditzinses als Basis für die endgültige Entscheidung herangezogen. Vorsicht ist allerdings geboten, denn Kreditnehmer sollten zumindest den Unterschied zwischen Effektiv- und Nominalzins kennen bevor sie nähere Gespräche mit Kreditanbietern führen. Man sollte zum Kreditvergleich nämlich immer nur den Effektivzins betrachten, da dieser die realen Kreditkosten besser darstellt als der Nominalzins. Im Effektivzins sind anteilige Kreditnebenkosten bereits eingerechnet; im Nominalzins hingegen nicht!

Die Auswahl an Kreditanbietern ist in den letzten Jahren doch um einiges größer geworden was vor allem auch an der zunehmenden Akzeptanz von Online Krediten liegt. So verwundert es wenig, dass stets neue Anbieter und Vermittler in den Online Markt einsteigen. Grundsätzlich ist dies aus Sicht des Kreditnehmers eine positive Entwicklung, da Konkurrenzkampf bekanntlich zumeist bessere Angebote für den Konsumenten bewirkt. Man sollte sich dennoch eingehend auf Informationsseiten rund um verschiedene Kreditanbieter informieren. Mit einer kurzen Internetrecherche stößt man in der Regel problemlos auf mehrere objektive Websites die Kreditvergleiche anbieten und auch Detailinfos zu den einzelnen Anbietern haben.

Autorin: Claudia Schäfer