Naturkost AbokisteWer beim Kauf von Obst und Gemüse aus ökologischem Anbau viel Wert auf Frische legt, der sollte seine Lebensmittel direkt beim Bauern kaufen. Denn nur dort gelangen die Lebensmittel unter Ausschaltung des Groß- und Einzelhandels vom Feld direkt zum Kunden. Die Anbauer bieten ihre Waren in der Regel auf drei unterschiedliche Arten den Kunden an. Entweder in einem eigenen Hofladen, auf dem Wochenmarkt oder in Form einer Abokiste. Bei einer Abokiste erhält der Kunde einmal in der Woche eine Kiste mit Obst- und oder Gemüse der Saison direkt ins Haus geliefert. Dabei kann der Kunde in der Regel zwischen verschiedenen Kistenarten in unterschiedlichen Größen wählen. Die gängisten sind sicherlich. Die Obstkiste, die Gemüsekiste und die Obst- und Gemüsekiste. Viele Abokistenbetriebe bieten neben frischem Obst und Gemüse weitere Produkte wie Käse oder Brot an, um die die Abokiste ergänzt werden kann. Aber auch auf spezielle Bedürfnisse wird eingegangen. So bieten viele Betriebe ein Abokiste für Schwangere an, in der beispielsweise kein Kohlgemüse enthalten ist. Der große Nachteil der Abokisten ist, dass der Kunde auf die direkte Zusammenstellung der Kiste keinen Einfluß nehmen kann. Der jüngste Trend bei den Abokisten geht deshalb stärker auf die individuellen Wünsche der Kunden ein. So bieten immer mehr Betriebe ein komplettes Naturkostsortiment über einen Onlineshop im Internet an. Die Kunden können sich ihre Kiste dann jede Woche selbst zusammenstellen und bekommen sie wie bei einer Abokiste direkt nach Hause geliefert. Längst bieten die Anbauer dabei nicht mehr nur ihre eigenen Waren an. Viele kaufen bei benachbarten Biobetrieben zu oder ergänzen ihr Sortiment über den Naturkostgroßhandel. Autor: Markus Boos weitere Artikel aus der Kategorie Essen-und-Trinken |
