DachbegrünungDie Möglichkeiten der Dacheindeckung sind vielfältig. Am weitesten verbreitet sind noch immer Betondachsteine und Tonziegel. Nur von regionale Bedeutung sind das Reetdach und der Schiefer. Leterer wird zudem immer stärker durch die deutlich günstigeren Faserzementplatten ersetzt. Metalldächer aus Kupfer oder verzinktem Blech haben zumindest bei Einfamilienhäusern nur eine geringe Bedeutung und werden in erster Linie aus rein ästhetischen Gründen eingesetzt. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich seit einigen Jahren die Dachbegrünung als Alternative zu den herkömmlichen Dachdeckmaterialien. Sie eignet sich sowohl für ein Flachdach, als auch für geneigte Dächer, wobei der Neigungswinkel ohne weitere Maßnahmen zur Substratverankerung 40% nicht übersteigen sollte. Ein wesentlicher Vorteil der Dachbegrünung ist ästhetischer Natur, denn ein begrüntes Dach ist schön anzusehen und bildet ein wertvolles Biotop mitten im urbanen Zusammenhang. Hinzu kommt, dass eine Dachbegrünung bei Starkregen das Regenwasser zurückhält und dadurch für eine Entlastung der kommunalen Abwasser- und Klärsystems sorgt. Aber auch der Wohnkomfort wird durch eine Dachbegrünung gesteigert. denn ein Grasdach dient als Klimapuffer und sorgt dafür, dass Temeraturschwankungen ausgeglichen werden. Schließlich ist eine Dachbegrünung besonders langlebig. Vor diesem Hintergrund ist eine Dachbegrünung ein wichtiger Bestandteil einer ökologischen Bauweise sein. Autor: Markus Boos weitere Artikel aus der Kategorie Bauwesen |
